Diese Neuerungen geben Einkaufs- und Projektteams präzisere Werkzeuge für die Zahlen, auf die es wirklich ankommt: Produkte können nun je Lieferant unterschiedliche Einkaufspreise tragen, wobei der Standard-Einkaufspreis des Produkts als verlässliche Rückfalloption dient, sobald für einen Lieferanten kein eigener Preis hinterlegt ist; und sobald ein Projekt gespeichert wurde, können Projektleiter eine benannte Baseline anlegen, die als fester Bezugspunkt für spätere Fortschrittsvergleiche dient. Beide Verbesserungen sind alltagstauglich für alle, die Einkaufskosten realistisch abbilden und den Projektstatus jederzeit nachvollziehbar prüfen möchten.
Lieferantenspezifische Preise und Projekt-Baselines
Produkte können jetzt je Lieferant unterschiedliche Einkaufspreise hinterlegt bekommen, sodass der Einkauf nicht mehr auf einen einzigen Standardpreis angewiesen ist, wenn die tatsächlichen Kosten von Lieferant zu Lieferant variieren. Ist für einen Lieferanten kein eigener Preis festgelegt, greift automatisch der Standard-Einkaufspreis des Produkts, sodass nichts unbepreist bleibt. Im Projektbereich lässt sich nach dem Speichern eines Projekts eine benannte Baseline anlegen - eine Momentaufnahme des Projektstatus, auf die später zu Vergleichs- oder Dokumentationszwecken zurückgegriffen werden kann.
- Weisen Sie einem Produkt eine oder mehrere Lieferanten-Preislisten zu, damit die Einkaufskosten widerspiegeln, was jeder Lieferant tatsächlich berechnet
- Ist kein lieferantenspezifischer Preis gesetzt, greift automatisch der Standard-Einkaufspreis des Produkts - der Arbeitsablauf bleibt ungestört
- Es muss mindestens eine Preisliste existieren, bevor sie einem Produkt zugeordnet werden kann, um unvollständige Preisdaten zu vermeiden
- Jede Preisliste kann einem Produkt nur einmal zugewiesen werden; wird eine Zuordnung entfernt, muss das Produkt vor erneutem Hinzufügen gespeichert werden
- Die Gültigkeitsdaten von Lieferantenpreisen werden automatisch geprüft - ein Enddatum kann nie vor dem Startdatum liegen
- Nach dem Speichern eines Projekts lässt sich eine benannte Baseline als Referenzpunkt für spätere Vergleiche anlegen
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Was sich für Sie ändert
Wenn Sie von mehreren Lieferanten einkaufen, können Sie nun den tatsächlichen Preis jedes Lieferanten direkt am Produkt hinterlegen, statt jeden Einkauf über einen einzigen Preis abzuwickeln, der nicht der Realität entspricht. Der Standardpreis bleibt weiterhin als sichere Basis für alles, was noch nicht lieferantenspezifisch bepreist ist.
Wenn Sie Projekte leiten, gibt Ihnen die neue benannte Baseline einen festen Bezugspunkt, an dem Sie ablesen können, wie weit sich ein Projekt vom ursprünglichen Plan entfernt hat - ohne den Ausgangszustand mühsam manuell rekonstruieren zu müssen.
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Warum das wichtig ist
Lieferantenspezifische Einkaufspreise ermöglichen einen verlässlichen Angebotsvergleich und realistische Margenberechnungen auf Basis dessen, was Lieferanten tatsächlich verlangen, statt auf grobe Schätzungen zurückzugreifen.
Eine gespeicherte Baseline ist die Grundlage jeder ernsthaften Fortschrittsprüfung: Ohne klaren Bezugspunkt wird das Erkennen von Verzögerungen oder Kostenüberschreitungen zur Vermutung statt zur verlässlichen Kontrolle.