Für Finanzteams, die Kunden in Italien, Frankreich und Spanien betreuen, verbessert dieses Release den Umgang mit der Split-Payment-Umsatzsteuerregelung auf Rechnungen: Vor der Anwendung oder Änderung der Regelung muss der Nutzer bestätigen, dass der Steuerstatus des Kunden geprüft wurde, noch nicht versendete Rechnungen bleiben bei Regelungsänderungen gesperrt, bis die USt-Angaben korrigiert sind, und die Umsatzsteuersätze bleiben nun klar unabhängig von der Split-Payment-Einstellung, was eine häufige Fehlerquelle beseitigt; zugleich wurde das Panel für die automatische Dokumentenverlängerung aus den Steuereinstellungen entfernt, wodurch dieser Bereich auf die bereits genutzten manuellen Prüfprozesse der Teams vereinfacht wird.
Verpflichtende Bestätigung des Split-Payment-Status auf Rechnungen
Beim Aktivieren oder Anwenden der Split-Payment-Umsatzsteuerregelung auf eine Kundenrechnung fragt das System jetzt nach einer ausdrücklichen Bestätigung, dass der Steuerstatus des Kunden geprüft wurde. Wurde die Rechnung noch nicht versendet, sind Änderungen an der Regelung blockiert, bis veraltete USt-Angaben korrigiert sind – so verlässt kein Dokument das System mit überholten Informationen. Die Umsatzsteuersätze selbst bleiben unabhängig von der Split-Payment-Einstellung, sodass bei der Rechnungserstellung keine Verwechslungsgefahr zwischen beiden besteht.
- Verpflichtender Bestätigungsschritt zur Prüfung des Split-Payment-Status des Kunden vor Anwendung auf eine Rechnung
- Regelungsänderungen auf nicht versendeten Rechnungen sind blockiert, bis die USt-Angaben korrigiert sind
- Umsatzsteuersätze werden nun klar unabhängig von der Split-Payment-Einstellung behandelt
- Das Panel für die automatische Dokumentenverlängerung inklusive Simulationsmodus und Empfängerliste für Berichte wurde aus den Steuereinstellungen entfernt
01
Was sich für Sie ändert
Wer Rechnungen mit Split-Payment-Regelung ausstellt, durchläuft jetzt einen zusätzlichen Kontrollschritt, bevor das Dokument fertiggestellt wird: Das System verlangt die Bestätigung, dass der Steuerstatus des Kunden tatsächlich geprüft wurde. Ist die Rechnung noch nicht versendet und müssen USt-Angaben korrigiert werden, lässt sich die Split-Payment-Regelung erst nach der Korrektur ändern – ein veralteter Status kann so nicht unbemerkt auf eine aktive Rechnung gelangen.
Der Bereich Steuereinstellungen enthält das Panel für die automatische Dokumentenverlängerung samt Simulationsmodus und Empfängerliste für Berichte nicht mehr. Teams, die diese Planungsfunktion genutzt haben, müssen Dokumentenverlängerungen künftig über eigene manuelle Prozesse oder andere vorhandene Werkzeuge steuern.
02
Warum das wichtig ist
Ein veralteter Split-Payment-Status auf einer Rechnung kann zu Streitigkeiten mit Kunden und Komplikationen bei der Umsatzsteuererklärung führen. Die verpflichtende Bestätigung und die Sperre von Änderungen auf nicht versendeten Dokumenten, bis die Daten korrekt sind, unterbinden dieses Risiko, bevor es eine fertige Rechnung erreicht, mit direkter Wirkung auf die Rechnungsqualität und die Ruhe im Buchhaltungsteam.